Frauen in der Kolpingsfamilie Osterhofen

 

Besonders hervorzuheben ist die Mitwirkung der Frauen bei früheren Theaterauftritten des Gesellenvereins und später bei der Kolpingsfamilie mit den Hobby- und Handwerksausstellungen. Aber auch bei den übrigen Veranstaltungen war der Rückhalt und die Unterstützung der Frauen immer gegeben.

 Altersbedingt ging aus Jungkolping im April 1981 die Gruppe „Junge Erwachsene“ (ab 18 Jahre) hervor. Von dieser Gruppe gingen wertvolle Impulse fĂĽr die ganze Pfarrei aus. In der Folgezeit kamen immer mehr Anfragen zur Mitgliedschaft von jungen Frauen in die Kolpingsfamilie Osterhofen (Gruppe Junge Erwachsene). Erstmals wurden also im April 1981 Frauen Mitglieder in der Kolpingsfamilie Osterhofen. Besonders der RĂĽckhalt der Frauen ermöglichte eine positive Entwicklung des Osterhofener Gesellenvereins, bzw. heute der Kolpingsfamilie. Und zu einer „Familie“ gehören schlieĂźlich auch  Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen.

 Eine Frauengruppe gab es in der Kolpingsfamilie Osterhofen schon länger, aber erst durch die Ă–ffnung des Verbandes und durch die Neuaufnahme der Mädchen in die Gruppe „Junge Erwachsene“ wurden mehrere Frauen als Mitglieder offiziell im Kolpingwerk angemeldet. Im Jahr des Vereinsjubiläums (100 Jahre Kolpingsfamilie Osterhofen) am 1. September 1983 wurden 19 Frauen feierlich aufgenommen und vom damaligen Präses Klaus Hoheisl mit dem Kolpingzeichen (Anstecknadel) und dem KolpinggruĂź „Treu Kolping – Kolping Treu“ begrĂĽĂźt.

Auch zur 20-Jahrfeier der Frauengruppe im September 2004 war Pfarrer Hoheisl zugegen und Monsignore Hans Herlinger (der amtierende Präses) war ebenfalls mit dabei um Rückblick zu halten auf zwei Jahrzehnte.

 Die Kolpingfrauen treffen sich monatlich im wie unten im Kolpinghaus oder im Vereinlokal Gasthof Gerstl oder im Cafe´Siebenhandl zu geselligen, kulturellen, religiösen und vereinsinternen Angelegenheiten. Auch Unternehmungen, Radltouren, Maiandachten und vieles mehr gehören zu den Programmpunkten der aktiven Frauengruppe. Selbstverständlich unterstĂĽtzen sie die Vereinsarbeit, wo immer Hilfe benötigt wird. Sei es bei Adventfeiern, beim Pfarrfest oder diversen anderen Veranstaltungen.